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Protokoll der Sitzung vom 12.04.2016
Gemeinderat Strullendorf

Unter Vorsitz von Erstem Bürgermeister Wolfgang Desel fasste der Gemeinderat folgende Beschlüsse:

47. Grund- und Mittelschule Strullendorf; Mögliche Sanierung der Strom- und Wärmeversorgung mit Optimierung Blockheizkraft (BHKW) - Beschluss über die weitere Vorgehensweise - Referent: Herr Treml-Franz, Regionalwerke Bamberg

Der Vorsitzende geht kurz auf den Sachverhalt ein und begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Treml-Franz von den Regionalwerken Bamberg GmbH und übergibt ihm das Wort.

Bevor der Referent auf die möglichen Umbaumaßnahmen zur Optimierung der Wärmeerzeugung mit Einbindung des BHKW und das Ergebnis aus der Voruntersuchung dem Gemeinderat zur Kenntnis gibt, zeigt er aktuelle Themen zur Arbeit der Regionalwerke auf.

Auf den Ergebnissen der Voruntersuchung basierend, wurden der Gas- und der Stromverbrauch und der Wärmebedarf errechnet und dargelegt. Der Gesamtwärmebedarf beläuft sich auf 560.360 KW-Stunden/Jahr.

In seinen weiteren Ausführungen geht Herr Treml-Franz auf die bestehende Kesselanlage und die derzeit nicht mehr in Betrieb befindlichen BHKWs ein. Die zwei vorhandenen Heizkraftanlagen sowie die beiden Gaskessel mit einer Gesamtwärmeleistung von 37 KW haben mit über 20 Jahren Betriebszeit die technische Lebensdauer erreicht. Mit dem Einsatz eines neuen Brennwertkessels mit einem Normnutzungsgrad von bis zu 99 Grad bezogen auf den oberen Heizwert könnten Einsparungen erzielt werden. Hierdurch wird die benötigte Wärmeleistung der Kesselanlage reduziert. Die vorhandene Kaminanlage wäre bei einem Einsatz eines Brennwertkessels zu sanieren.

Aus Sicht des Referenten werden ein Gaswertbrennkessel, der die komplette Nennwärmeleistung übernimmt, auch für die Auf-
stellung des Blockheizkraftwerkes genutzt. Aufgrund des elektrischen Wirkungsgrades der Heizkraftanlagen von „SenerTec“ mit 26,8 % empfiehlt der Referent die BHKW-Module der 20-KW-Klasse. Diese Module verfügen über einen elektrischen Wirkungsgrad von ca. 34 Grad.

Der Einsatz eines Pufferspeichers kann die Laufzeit des BHKW optimieren. Die Amortisationsdauer liegt je nach BHKW-Typ zwischen vier und fünf Jahren. Herr Treml-Franz hat zwei Angebote erarbeitet.

Einen Brennwertkessel (560 kW) mit Zweierkaskade und eine Heizkraftanlage von SenerTec einschl. Pufferspeicher unter Berücksichtigung der Rücknahme der Altgeräte und einer entsprechenden Förderung mit Investitionskosten ohne Planung in Höhe von 124.716,53 Euro bzw. einen Brennwertkessel mit BH-KW (Fa. Buderus) der 20 kW-Klasse einschl. Pufferspeicher unter Berücksichtigung der Förderung mit Investitionskosten ohne Planung in Höhe von 140.230,27 Euro.

Die Ing.leistungen der zwei Varianten werden mit ca. 31.000,00 Euro bzw. 33.000,00 Euro angegeben, wobei der Referent Abzüge bei den Leistungsphasen 1 und 2 angedeutet hat.

Abschließend zeigte Herr Treml-Franz noch die Wirtschaftlichkeit der beiden Varianten auf. Bei der Variante 1 wäre eine Amortisation nach 7,8 Jahren mit einer jährlichen Ersparnis von Brutto ca. 20.000,00 Euro erreicht. Eine Gesamtersparnis bei (60.000 Bh) bzw. 12 Jahren inkl. Mwst. liegt bei 241.284,00 Euro.

Bei der Variante 2 belaufen sich die Investitionskosten incl. Nebenkosten auf ca. 173.000,00 Euro, die Ersparnis pro Jahr beläuft sich auf ca. 25.670,00 Euro. Die Investition amortisiert sich nach 6,7 Jahren. Die Gesamtersparnis bei (60.000 Bh) bzw. 12,8 Jahren würde hier betragen 328.576,00 Euro. Als Ergebnis ist festzustellen, dass der Einsatz eines BHKW unter Berücksichtigung des KWKG 2016 sowohl von der Energieeffizienz als auch von der Wirtschaftlichkeit sinnvoll ist. Die Investitionsdauer (ohne Kapitalverzinsung) liegt je nach BHKW-Typ zwischen vier und fünf Jahren bzw. sechs und sieben Jahren.

Im Rahmen einer Ausschreibung nach VOB/A sollte unter Berücksichtigung der Wartungskosten die wirtschaftlichste BH-KW-Variante ausgewählt werden. Darüber hinaus empfiehlt erden Austausch der vorhandenen Kessel aus dem Jahr 1994 durch einen hocheffizienten Brennwertkessel. Dieser erreicht einen Normnutzungsgrad von bis zu 99 % bezogen auf den oberen Heizwert. Der Gasverbrauch könnte damit um ca. 15 %reduziert werden.

Anschließend steht er den Fragen der Ratsmitglieder Rede und Antwort, auch hinsichtlich der Steuerung der Heizungszentrale, die jedoch nicht das Untersuchungsthema war.

Die Anfrage hinsichtlich eines Bürgerblockheizkraftwerkes sieht der Referent als möglich, jedoch unter der Berücksichtigung dass die Förderung dieser Maßnahme nur einer Kommune zu Gute kommt. Eine Möglichkeit wäre noch den Strombezug über Photovoltaik zu beziehen. Hier sollten nochmalsVergleichszahlen herangezogen werden und in die Planung mit einbezogen werden.

Der Vorsitzende bedankt sich bei Herrn Treml-Franz für den Vortrag und wird diesen allen Ratsmitgliedern zukommen lassen. Die Planung soll evtl. in der nichtöffentlichen Sitzung vergeben werden.


48. Städtepartnerschaft Iszák - Strullendorf; Antrag des „Ungarischen Freundeskreis“ e.V. zur Pflege der Partnerschaft

Der Vorsitzende geht auf das eingegangene Schreiben des ungarischen Freundeskreises vom 21. Januar 2016, welches allen Gemeinderatsmitgliedern in Kopie vorliegt, ausführlich ein.

Sein Dank gilt dem Verein für die bisher geleistete Arbeit und die Pflege der Partnerschaft. Nach dem Schreiben des ungarischen Freundeskreises sieht der Verein die Gemeinde in der Verantwortung die Partnerschaft, hinsichtlich der organisatorischen und finanziellen Möglichkeiten aufrechtzuerhalten bzw. die Verpflichtungen aus dem Partnerschaftsvertrag zu erfüllen. Die Mitglieder des Freundeskreises sind bereits in vorgerückten Alter, so dass sie die Hauptlast nicht mehr tragen können. Vorgeschlagen wird deshalb, dass die Partnerschaft mit Personen aus der Verwaltung und verantwortlichen Vertretern aus dem Gemeinderat zukünftig getragen wird.

Die Gemeinde ist der Vertragspartner und somit auch in der Verantwortung, die partnerschaftlichen Beziehungen aufrecht-
zuerhalten und zu pflegen. Beispielsweise durch die Fortsetzung des bereits praktizierten Schüleraustausches, die Kontaktaufnahme zu den örtlichen kulturellen und sportlichen Vereinen zwecks gemeinsamer Aktivitäten.

Der Vorsitzende teilt mit, dass sich bereits der Musikverein Zeegenbachtal bereiterklärt hat, am diesjährigen Besuch in Iszák teilzunehmen. Aus Sicht des Vorsitzenden sollte bei dem Besuch in Iszák in diesem Jahr das Gespräch gesucht werden, wie die Partnerschaft künftig aufgestellt werden kann. Er bittet deshalb den Gemeinderat um rege Teilnahme, um die gegenseitigen Erwartungen und Erfüllung des Vertrages besser einschätzen zu können. Aus Sicht des Vorsitzenden sollte der Erhalt der Partnerschaft angestrebt werden und neue Ebenen bzw. Perspektiven wie Einbeziehung der Vereine usw. gesucht werden.

Aus der Mitte des Gremiums wird deshalb vorgeschlagen, den in der Vergangenheit praktizierten Schüleraustausch wieder aufleben zu lassen. Auch sollten beim diesjährigen Besuch gemeinsame Ziele und Aufgaben der Zusammenarbeit in Rücksprache mit den Vertretern der Stadt Iszák näher festgelegt werden.

Auch wolle man hier die Verwaltung, Schule und Öffentlichkeit noch intensiver mit einbinden, denn die Herzlichkeit und die freundlichen Empfänge in Ungarn seien eine Reise und eine Partnerschaft wert.


49. Vorberatung des Haushaltsplanes 2016

Der Vorsitzende geht kurz auf den Sachverhalt ein. Der Gesamthaushalt schließt mit einem Gesamtvolumen von 16,5 Mio. Euro. Davon fallen auf den Verwaltungshaushalt 13,2 Mio. Euro und auf den Vermögenshaushalt 3,2 Mio. Euro. Anschließend gibt der Vorsitzende den von der Kämmerei zusammengestellten Überblock über die wichtigsten Ein- und Ausnahmenhaushaltsstellen im Verwaltungshaushalt bzw. Vermögenshaushalt bekannt. In seinen weiteren Ausführungen geht der Vorsitzende auf die größeren Veränderungen zum Vorjahr wie Erhöhung der Kreisumlage sowie die Minderzuweisung der Schlüsselzuweisung um ca. 1 Mio. Euro ausführlich ein. Schwerpunkte des Haushaltes sind unter anderem die div. Ausstattungen der FFW, der Gewässerausbau mit Hochwasserschutz sowie die Erschließung des derzeitigen Festplatzes für einen Markt. Auch die Anschaffung von Grundstücken in Wohn- und Gewerbegebieten gibt der Gemeinde die Möglichkeit, zukünftig selbst agieren zu können.

Die Planungskosten für notwendige Infrastruktur sollen für neue Krippenplätze, die Modernisierung des Mehrgenerationenhauses sowie der perspektivischen Umrüstung auf Glasfaser eingestellt werden.

Aus den Reihen des Gremiums werden diverse Nachfragen hinsichtlich der Rücklagenentnahme, der Höhe der Personalkosten, der Gebührenentwicklung und der Übersicht der geplanten Investitionen nachgefragt. Die Verwaltung steht hierzu Rede und Antwort.

Eine Gebührenanpassung für die Nutzung der Sporthalle an der Grund- und Mittelschule wird angeregt.

Die Beratung des Haushaltsplanes wird am 18. April 2016 fortgesetzt.

  Veröffentlicht im Mitteilungsblatt
der Gemeinde Strullendorf
(KW 23)

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